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Flims und Umgebung sind ein Muss für Naturfreunde und Hobbygeologen. Findet man wo anders geologische Sensationen wie die imposanten Rheinschlucht, das halbjährliche Martinsloch-Phänomen oder die Glarner Hauptverschiebung, ihres Zeichens Kandidatin für das UNESCO-Weltnaturerbe, auf so wenigen Quadratkilometern? |

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Rheinschlucht |

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Was mit dem Flimser Bergsturz begann, präsentiert sich heute als einmalige Naturkulisse. Zwischen Ilanz und Reichenau hat sich der Rhein während 10’000 Jahren einen Weg durch das Gesteinsmaterial gebahnt. Entstanden ist eine Schlucht, die zu Recht den Übernamen Swiss Grand Canyon trägt. Die von Föhren umrahmten Gesteinsformationen faszinieren Zugpassagiere, Wanderer und River Rafter aus der ganzen Welt durch ihre bizarre Gestalt. |

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Felsbachschlucht |

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Die Felsbachschlucht mit ihren verspielten Wassern und den romantischen Verwaschungen liegt zwischen Trin und Flims. Eine Wanderung zum Crestasee lässt sich ideal mit einem Abstecher zur Felsbachschlucht verbinden. |

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Segnesboden |

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Jeder Besuch auf dem oberen oder unteren Segnesboden bietet einen anderen Anblick. Die Wasserläufe in den beiden Hochebenen von nationaler Bedeutung wechseln ständig ihren Verlauf. Immer neue Muster und Seen bilden sich in den Vermoorungen. |

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Vorabgletscher |

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Nachdem sich im Winter die Ski- und Snowboardfahrer auf dem Vorabgletscher getummelt haben, kehrt im Sommer Ruhe ein. Es ist ein Leichtes, dem Reiz der Gletscherzunge zu verfallen. Eine Begehung setzt allerdings eine gute Ausrüstung (Seil und Pickel) voraus und sollte nur in Begleitung eines Bergführers gemacht werden. |

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Tschingelhörner und Martinsloch |

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Die rauen Zacken der Tschingelhörner sind kaum zu übersehen. Zweimal im Jahr stiehlt ihnen das unterhalb liegende Martinsloch allerdings die Schau. Im März und im Oktober bestrahlt die Sonne durch das 19 Meter grosse Loch für kurze Zeit den Kirchturm von Elm. Ein einmaliges Erlebnis. |

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Flimser Grosswald |

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Der Flimser Grosswald gehört zu den grössten zusammenhängenden Waldgebieten Graubündens. Sein Inneres weckt den Entdeckergeist in Gross und Klein und lädt zum Verweilen ein. Der Mischwald zieht nicht nur Wanderer und Spaziergänger an, sondern trägt einen wichtigen Teil zur frischen Flimser Bergluft bei. |

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Gletschermühlen |

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Auf der Alp Mora erleben Besucher hautnah, was Wasser, Stein und viel Zeit zusammen erschaffen können. Der Maliensbach hat während Jahrhunderten Geschiebe in den Fels gedreht und wohlgeformte Wannen entstehen lassen. |

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Glarner Hauptverschiebung |

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Die geologische Tatsache, dass älteres Gestein auf jüngerem Gestein liegt, vermag die Magie der Glarner Hauptverschiebung nur unzulänglich zu erklären. Die erhabene Anmut im Auge des Betrachters ist mit ein Grund für die Kandidatur als UNESCO-Weltnaturerbe. |

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Hochtal Bargis |

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Das Hochtal Bargis ist für jedermann gut erreichbar. Sei es entlang der Kalkwände des Flimsersteins, über den anspruchsvollen Abstieg vom Cassonsgrat oder bequem per Arena Shuttle von Flims aus. Am Ziel angekommen, wartet auch schon ein gemütliches Gasthaus. |

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Flimser Bergsturz |

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Einer Naturkatastrophe gigantischen Aussmasses hat Flims seine besondere Umgebung zu verdanken. 15’000 Mio. Kubikmeter Kalkfels haben die Grundlage für die Entstehung der Rheinschlucht sowie der herrlichen Waldseen gebildet. Die einmalige Terrassenlage von Flims zeugt heute noch von der Grösse des Bergsturzes. |

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Bergseen |

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Die Kombination von türkisfarbenem Wasser und dunkelgrünen Bäumen ist eines der Markenzeichen von Flims. Caumasee, Crestasee und Laaxersee laden zum Baden ein. Aber auch der Lag Prau Tuleritg und der Lag Prau Pulté sind einen Abstecher wert. |

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Flimserstein und Cassonsgrat |

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Kahle Kalkflächen, die Abrissflächen des Flimser Bergsturzes, erinnern noch heute an die gigantische Naturkatastrophe. Sie ist auch Thema des Naturlehrpfades auf dem Cassonsgrat, der über Geologie sowie Flora und Fauna der Region informiert. |

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